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Maine Coon, der amerikanische Riese, von wilder Schönheit und ruhigem Charakter. Der Legende nach ist die Maine Coon die Frucht der Liebe zwischen einer Wildkatze und einem Waschbären, eine genetisch unmögliche Kreuzung als vielmehr der Phantasie entsprungen, denn das Fell und der Schwanz erinnert an den Waschbären. Stammen soll sie aus dem Staat Maine, USA. als Ergebnis der Kreuzung von Angorakatzen, welche von Seeleuten aus dem mittleren Osten mitgebracht wurden mit den englischen Katzen der ersten Siedler, sowie russischen und skandinavischen Tieren und amerikanischen Kurzhaar-Bauernkatzen. Das raue Klima dieser Region der Vereinigten Staaten hat dafür gesorgt, dass diese Katze so robust wurde. Man kann sagen, es handelt sich um die erste Katze amerikanischer Rasse. Kapitän Jencks, eine schwarzweiße Katze, war die erste Maine Coon, die 1861 erfolgreich auf Ausstellungen in Boston und New York gezeigt wurde. Diese Rasse machte auch 1895 im Madison Square Garden von New York Furore. Um 1950 kam erneut Interesse für die Rasse auf, seit 1980 befindet sie sich in voller Expansion. 1960 wurde ein Zuchtstandart formuliert. Die C.F.A und die F.I.Fe haben die Rasse 1976 bzw. um 1980 anerkannt. Obgleich zu einer der größten Rasse der Welt gehörig, wird diese Katze in Europa wenig verbreitet, in Frankreich, wo sie 1981 eingeführt wurden, sind sie selten. Der Maine Coon-Verband, ein Rassezüchter-Club, entstand 1987. Die Rasse hat sich in den letzten Jahren stark weiter entwickelt. Sie ist größer, höher und wilder geworden. |